Wenn du morgen ausfällst, wer entscheidet dann für dich?
Ein Unfall, ein Schlaganfall, ein paar Wochen Klinik. Von einem Tag auf den anderen kann niemand mehr für dich unterschreiben, keine Behandlung freigeben, nicht an deine Konten. Nicht dein Partner, nicht deine Kinder, nicht dein Team. Ohne Vollmacht entscheidet ein Betreuungsgericht.
Was im Ernstfall als Erstes schiefgeht
Die Formulare liegen vielleicht schon irgendwo. Angefangen, nicht zu Ende gebracht, weil beim dritten Absatz Fragen auftauchen, die man allein nicht beantworten kann. Drei Dinge werden dann sofort zum Problem.
Deine Angehörigen raten
Sie wollen in deinem Sinn entscheiden. Aber niemand hat je ausgesprochen, was in deinem Sinn wäre. Soll weiterbehandelt werden? Wer darf mit den Ärzten sprechen? Diese Fragen kommen genau dann, wenn niemand den Kopf dafür hat.
Die Unterlagen sind verstreut
Versicherungen im Ordner, Zugangsdaten im Kopf, der Kreditvertrag beim Steuerberater. Fristen laufen weiter, Lastschriften auch. Wer suchen muss, verliert Wochen.
Dein Betrieb wartet
Wenn du selbstständig bist, hängt vieles an deiner Unterschrift. Löhne, Freigaben, laufende Aufträge. Ohne eine Vertretung, die handeln darf, steht das Unternehmen still, während alle Kosten weiterlaufen.
So sieht derselbe Tag mit und ohne Regelung aus
Dieselbe Situation, zweimal durchgespielt: einmal ohne Regelung, einmal mit fertigem Notfallplan.
Ohne Regelung
- Ein Betreuungsgericht bestimmt, wer dich vertritt
- Deine Familie muss raten, was du gewollt hättest
- Die Unterlagen liegen an fünf verschiedenen Orten
- Im Betrieb darf niemand unterschreiben oder freigeben
- Konten und Zugänge bleiben wochenlang gesperrt
Mit Notfallplan
- Du legst selbst fest, wer für dich entscheidet
- Deine medizinischen Wünsche stehen schriftlich fest
- Alles liegt gebündelt im Notfallordner
- Die Vertretung im Betrieb ist benannt und handlungsfähig
- Zugänge, Konten und Freigaben sind geregelt
Welche Bausteine für dich sinnvoll sind, klären wir in einem kurzen Telefonat.
Gespräch anfragenDie drei Bausteine deines Notfallplans
Du brauchst nicht alles. Welche davon für dich sinnvoll sind, entscheidet sich im Erstgespräch nach deiner Lebenssituation.
Wer entscheidet
Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Damit steht fest, wer für dich handeln darf und welche Behandlung du willst. Ohne beides entscheidet ein Gericht, wer dich vertritt.
Wo alles liegt
Der Notfallordner. Verträge, Konten, Zugänge, Ansprechpartner und die Schritte für die ersten Tage. So geordnet, dass ihn jemand benutzen kann, der ihn zum ersten Mal aufschlägt.
Wer den Betrieb führt
Unternehmervollmacht und Vertretungsregeln. Wer unterschreibt, wer Zahlungen freigibt, wer mit Bank und Team spricht, solange du ausfällst.
Was dabei konkret entsteht
Keine Musterformulare aus dem Netz, sondern Unterlagen, die zu deiner Lage passen und im Ernstfall auch anerkannt werden.

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Die Grundlage. Die Vorsorgevollmacht bestimmt, wer für dich handeln darf, wenn du es selbst nicht kannst. Die Patientenverfügung hält fest, welche Behandlung du willst und welche nicht. Beides wird auf deine Situation zugeschnitten, nicht aus einem Musterformular übernommen.
- Vollmacht für Gesundheit, Vermögen, Behörden und Post
- Medizinische Leitlinien in verständlicher Sprache
- Klare Grenzen, wo du keine Spielräume geben willst
- Hinweise zur Beglaubigung und zur Registrierung

Notfallordner und Checklisten
Damit die Unterlagen im Ernstfall auch gefunden werden. Der Notfallordner hält fest, wo welches Dokument liegt, wer informiert werden muss und welche Schritte in den ersten Tagen anstehen. Er ist so aufgebaut, dass ihn jemand benutzen kann, der ihn zum ersten Mal aufschlägt.
- Übersicht über Verträge, Konten und Versicherungen
- Liste der Menschen, die informiert werden sollen
- Schritt für Schritt für die ersten Tage
- Ablage, auf die Vertrauenspersonen Zugriff bekommen

Vertretung für dein Unternehmen
Für Selbstständige und Geschäftsführung. Die private Vorsorge wird um alles ergänzt, was den Betrieb am Laufen hält: Unternehmervollmacht, Vertretungsbefugnisse, Zahlungsfreigaben und die Frage, wer gegenüber Bank, Team und Kunden sprechen darf.
- Unternehmervollmacht und Vertretungsbefugnisse
- Zugänge, Logins und Zahlungsfreigaben
- Ansprechpartner für Team, Bank und Geschäftspartner
- Abstimmung mit Gesellschaftsvertrag und Testament
Wer mit dir am Tisch sitzt
Enrico Sturm berät in Neustadt in Sachsen zu Vorsorge und Absicherung. Vorsorge ist für ihn kein Formularstapel, sondern eine Reihe konkreter Fragen: Wer darf unterschreiben, wenn du es nicht kannst? Wer entscheidet über deine Behandlung? Wer kommt an die Konten, und wer führt dein Unternehmen weiter?
Ihr geht diese Fragen einmal der Reihe nach durch, in deinem Tempo und ohne Fachchinesisch. Am Ende steht nicht nur ein Stapel Unterlagen, sondern ein Plan, den deine Familie und dein Team auch verstehen.
Für wen sich das lohnt
Privatpersonen
Du hast etwas aufgebaut und willst, dass im Zweifel die richtige Person entscheidet. Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und ein Notfallordner, der zu deinem Leben passt.
Familien
Mit Kindern kommt eine Frage dazu, die sich sonst niemand stellt: Wer kümmert sich, wenn ihr beide ausfallt? Dafür gibt es die Sorgerechtsverfügung. Dazu die Regelungen für Konten, Verträge und Unterlagen, auf die eure Familie zugreifen muss.
Selbstständige und Unternehmen
Privat und Betrieb hängen zusammen, also werden sie auch zusammen geregelt. Neben deiner privaten Vorsorge steht dann fest, wer dein Unternehmen vertritt, wer Zahlungen freigibt und wer mit Bank und Team spricht.
Ein Anruf reicht, um deine Lage einzuordnen und den nächsten Schritt festzulegen.
Gespräch anfragenEin Beispiel aus der Beratung
Eine Unternehmerin mit zwei Kindern wusste seit Jahren, dass sie Vollmachten und Verfügungen regeln sollte. Zwischen Kunden, Mitarbeitenden und Familie blieb das Thema jedes Mal liegen.
Vorher
Die Verantwortung lag komplett bei ihr. Geregelt war nur ein Teil, die Unterlagen lagen an drei verschiedenen Orten, und im Unternehmen gab es keine Vertretung für den Fall, dass sie ausfällt.
Im Prozess
Private und betriebliche Themen wurden gesammelt, sortiert und in Dokumente übersetzt: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Sorgerechtsverfügung für die Kinder und die Unternehmervollmacht.
Heute
Alles liegt gebündelt im Notfallordner. Die Familie weiß, wen sie anruft, das Team weiß, wer entscheidet, und sie weiß, dass sie es vom Tisch hat.
In drei Schritten geregelt
Vom ersten Telefonat bis zum fertigen Notfallordner begleitet dich Enrico Sturm Schritt für Schritt.
Erstgespräch am Telefon
Telefonisch und kostenlos. Du schilderst deine Situation, Enrico Sturm sagt dir, welche Bausteine für dich sinnvoll sind und welche nicht. Danach entscheidest du in Ruhe.
Erarbeitung und Rücksprache
Deine Unterlagen werden vorbereitet. Ihr geht die Formulierungen gemeinsam durch, klärt offene Fragen und passt an, bis du dich mit jeder Regelung wohlfühlst.
Übergabe und Notfallordner
Du bekommst alle Dokumente und die fertige Struktur für deinen Notfallordner. Ihr klärt, wer informiert wird, wo der Ordner liegt und wie du ihn aktuell hältst.
Was am Ende bei dir im Regal steht
Kein Stapel loser Formulare, sondern ein Ordner, den jemand aufschlagen und benutzen kann. Mit Register, Checklisten und einer Übersicht, die auch versteht, wer nicht dabei war, als ihr das zusammengestellt habt. Auf Wunsch zusätzlich digital, damit deine Vertrauenspersonen im Ernstfall darauf zugreifen können.
Fangen wir mit einem Telefonat an.
Kostenlos und unverbindlich. Danach weißt du, was in deinem Fall zu regeln ist und was du dir sparen kannst. Hinterlass einfach deine Nummer, Enrico Sturm ruft zurück.
Gespräch anfragen oder direkt anrufen unter 0162 2744474
Häufige Fragen
Ab wann ist ein Notfallplan sinnvoll?
Ab der Volljährigkeit, und spätestens dann, wenn andere von dir abhängen. Also bei Partnerschaft, Kindern, einer Immobilie, einem Kredit oder einem eigenen Unternehmen. Ohne Vollmacht darf selbst der Ehepartner nur in einem engen Rahmen für dich entscheiden.
Ich habe schon Formulare aus dem Internet. Reicht das?
Als Startpunkt ja. In der Praxis fehlen dort oft genau die Punkte, auf die es ankommt: die Bankvollmacht, die Vertretung im Unternehmen, die Sorgerechtsverfügung oder eine Patientenverfügung, die konkret genug ist, dass Ärzte danach handeln dürfen. Ihr schaut die vorhandenen Unterlagen gemeinsam durch.
Was kostet das?
Das hängt davon ab, welche Bausteine du brauchst. Das Erstgespräch ist kostenlos, und du bekommst eine klare Aussage, bevor etwas beauftragt wird.
Wie werden betriebliche Themen berücksichtigt?
Wenn du selbstständig bist oder Verantwortung in einem Unternehmen trägst, wird die private Vorsorge um Unternehmervollmacht, Vertretungsregeln, Zugänge und Ansprechpartnerlisten ergänzt. Privat und Betrieb werden dabei aufeinander abgestimmt, damit sich die Regelungen nicht widersprechen.
Bekomme ich die Unterlagen auch digital?
Ja. Du bekommst sie in einer Form, die du sichern und in deinem Notfallordner ablegen kannst. Gemeinsam wird geklärt, wie Vertrauenspersonen im Ernstfall Zugriff bekommen, ohne dass die Daten offen herumliegen.